Rollmast aus Kohlefaser - großer Schritt für Knopfdrucksegeln

Hallberg-Rassy, Seldén Mast und Elvstrøm Sails haben den von Hallberg-Rassy eingetragenen und geschützten Begriff des Knopfdrucksegelns nochmal auf ein neues Niveau gehoben. Ein Rollmast aus Karbon bringt jetzt noch mehr Leistung bei einfacher Handhabung.

Hallberg-Rassy liefert seit 35 Jahren Yachten mit Rollmast aus. Heute ist das Rollmast-System die am häufigsten bestellte Mastlösung und bei Hallberg-Rassy-Yachten ab 50 Fuß gehört sie zur Standardausrüstung.

In den 90er Jahren kamen die ersten Rollgroßsegel mit Latten und positiver Achterliekrundung. Dadurch hatten die Rollgroßsegel die gleiche Fläche wie Standardgroßsegel. Neue heutige Kombinationen von Segelmaterialien sind formstabil und langlebig. Kombiniert mit neuesten Kenntnissen im Segeldesign macht das Knopfdrucksegeln nochmal einen großen Schritt nach Vorne.

Mit einem Kohlefasermast, einem vertikal durchgelatteten Großsegel mit großem Kopfbrett und einer großen Achterlieksrundung, dazu ein Vorsegel mit stehenden Latten und extra Segelfläche achtern ist die Gesamtsegelfläche einer Hallberg-Rassy 50 ganze 21 m2 grösser als die Standardsegelausführung. Und das bei unveränderten Riggmaßen I, J, P und E.

Die Hallberg-Rassy 50 Baunummer 001 wird als erstes Boot überhaupt mit Seldéns neuem Rollmast in Karbon ausgerüstet. Die Yacht hat das Konzept Knopfdrucksegeln erneut weiterentwickelt: Außer einem elektrischen Rollmast, elektrischen Furlex, hydraulischen Ausholer, hydraulisch (per Knopfdruck) kontrollierter Fallspannung, Achterstag und Baumniederholer, ist erstmals bei Hallberg-Rassy auch ein Mastjack verbaut worden. Ein Mastjack hebt den Mast, um Rigspannung zu erzeugen. Diese Spannung ist mit Wantenspannern bei dieser Bootsgröße nicht erreichbar.

"- Das Mastprofil des Karbon-Rollmastes ist 39% leichter als das des Aluminium-Rollmastes. In Kombination mit einem Kohlefaser-Baum und -Salinge ergibt das weniger Krängung, weniger Ruderdruck und optimierte Eigenschaften hoch am Wind. Der leichtere Mast bedeutet auch weniger Roll- und Pumpeffekt in grobem Seegang. Das Gesamtkonzept bietet Fahrtensegler einfach noch mehr Freude am Segeln" sagt Magnus Rassy.

"- Größere Yachten mit kleiner Besatzung brauchen clevere Segelhandhabung. Wir bemühen uns stets in unserer Produktentwicklung, dies weiter zu verbessern", meint Peter Rönnbäck, Geschäftsführer bei Seldén Mast, und sagt weiter: "- Die Vorteile mit Masten in Kohlefaser wurden seit Jahrzehnten von Regattaseglern geschätzt. Dies wird nun auch für Fahrtensegler zugänglich".

Archive